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Briefe schreiben

Geschäftsbriefe auf Ihrem eigenen Briefbogen, millimetergenau nach DIN 5008 — als druckfertiges PDF oder als Word-Datei zum Weiterbearbeiten.

Der Bereich hat drei Teile, oben umschaltbar:

TeilWofür
Neuer BriefDer Einstieg — hier entsteht ein Brief.
EntwürfeAngefangene Briefe, die auf Sie warten.
EinstellungenIhr Briefkopf und Vorgaben, einmal eingerichtet.

Einen Brief erstellen

  1. Empfänger und Auftrag

    Tragen Sie die Anschrift ein (eine Zeile je Zeile) und beschreiben Sie den Auftrag in eigenen Worten — Stichpunkte genügen. Sie können den Auftrag auch diktieren.

  2. Entwurf erstellen lassen

    Priki formuliert Betreff, Anrede, Text und Grußformel. Jedes Feld bleibt einzeln änderbar.

  3. Prüfen und anpassen

    Lesen Sie den Entwurf. Platzhalter in eckigen Klammern füllen Sie selbst — Priki erfindet keine Aktenzeichen oder Fristen.

  4. Vorschau und Download

    „Vorschau" zeigt den fertigen Brief auf Ihrem Bogen. Dann als PDF (druckfertig) oder Word (weiterbearbeiten) herunterladen.

Der Briefeditor mit geladenem Entwurf — jedes Feld einzeln änderbar.
Der Briefeditor mit geladenem Entwurf — jedes Feld einzeln änderbar.

Aus einem Gespräch heraus

Haben Sie einen Sachverhalt schon im Chat besprochen, klicken Sie unter der Antwort auf das Brief-Symbol. Priki macht daraus einen Entwurf — Sie müssen den Fall nicht noch einmal schildern. Unter der Nachricht bleibt ein Hinweis, der zum Entwurf führt.

Als E-Mail öffnen — und warum manchmal die Weboberfläche kommt

Bitten Sie Priki im Chat um eine Mail („Schreibe eine Mail an …") oder tippen Sie /brief, liefert Priki den Entwurf als Karte mit ein bis zwei Varianten. Erst wenn Sie „Gelesen & übernehmen" klicken, erscheinen die Knöpfe — Priki macht nur Vorschläge und versendet nichts.

KnopfWas er tut
Im Mailprogramm öffnenÖffnet Ihr Standard-Mailprogramm mit Empfänger, Betreff und Text vorausgefüllt (über einen mailto-Link).
KopierenLegt Betreff und Text in die Zwischenablage — für jedes beliebige Programm.

„Es öffnet immer nur outlook.com im Browser"

Das liegt nicht an Priki, sondern daran, welches Programm Ihr Rechner für mailto-Links vorgemerkt hat. Unter Windows 11 gibt es zwei „Outlooks", und das ist die häufigste Verwechslung:

VarianteWas beim Mail-Knopf passiert
Neues Outlook bzw. die App Mail Im Kern die Weboberfläche — der Link landet auf outlook.com im Browser. Ein Fenster zum Schreiben am Rechner gibt es hier nicht.
Klassisches Outlook (Microsoft 365 / Office als Desktop-Programm)Öffnet ein echtes, vorausgefülltes Schreibfenster am Rechner.

Solange als Standard das neue Outlook oder die Mail-App eingetragen ist, öffnet sich die Weboberfläche — auch wenn in der Liste „Outlook" steht.

So öffnet der Knopf das Desktop-Programm:

  1. Ein Desktop-Mailprogramm haben

    Nur das klassische Outlook aus Microsoft 365 / Office — oder ein anderes Desktop-Programm wie Thunderbird — kann ein Schreibfenster öffnen. Ist keins installiert, gibt es nichts zu öffnen.

  2. Als Standard für „mailto" setzen

    Windows: Einstellungen → Apps → Standard-Apps, nach MAILTO suchen und das klassische Outlook (bzw. Thunderbird) wählen. macOS: Mail → Einstellungen → Allgemein → Standard-E-Mail-Programm.

  3. Nicht das Web-Outlook erwischen

    In der Liste stehen oft mehrere Einträge „Outlook". Der richtige zeigt auf das Desktop-Programm, nicht auf eine Web-Adresse.

Der einfache Weg: „Kopieren" Wollen Sie sich mit dem Standard-Mailprogramm nicht befassen, nehmen Sie Kopieren und fügen Betreff und Text in Ihrer Mail ein. Einen Anhang wie eine PDF ziehen Sie im Mailprogramm separat hinein; ein mailto-Link kann einen Anhang grundsätzlich nicht mitgeben.
Damit Priki geöffnet bleibt Ein Mailer im Browser (Gmail, Outlook im Web) öffnet sich unter Umständen im selben Fenster wie Priki — schließen Sie danach das Fenster, ist Priki mit weg. Kopieren öffnet keine Web-Seite und lässt Priki offen. Wer Priki als App installiert, ist ganz auf der sicheren Seite: Der Mailer öffnet dann im Browser, getrennt vom Priki-Fenster.

Entwürfe

Die Entwurfsliste — angefangene Briefe, nur für Sie sichtbar.
Die Entwurfsliste — angefangene Briefe, nur für Sie sichtbar.

Ein Schriftsatz entsteht selten in einem Zug. Speichern Sie ihn über „Als Entwurf speichern" und schreiben später weiter — mit allen Feldern so, wie Sie ihn verlassen haben. Entwürfe sieht nur, wer sie geschrieben hat.

Den Briefkopf einrichten

Unter Einstellungen hinterlegen Sie einmalig Ihren Briefkopf: Name, Logo, Kontaktangaben, Fußzeile, Schriftart und die DIN-Form. Dazu Vorgaben wie Ort und Grußformel, die jeden neuen Brief vorbelegen. Das dürfen Inhaberin oder Administratoren einrichten.

Diktieren — zwei Knöpfe, die Verschiedenes tun

KnopfWas passiert
Auftrag diktieren (KI-Symbol)Stichpunkte genügen. Priki gliedert, löst Selbstkorrekturen auf und formuliert daraus den Entwurf.
Wörtlich diktieren (Mikrofon), am Brieftext Der Wortlaut geht unverändert ins Feld. Kein Umformulieren — Ihr Satz bleibt Ihr Satz.

Wenn Sie eine Formulierung bewusst gewählt haben, nehmen Sie den wörtlichen Knopf.

Serienbrief

Denselben Brief an viele Empfänger — mit Namen, Anschrift und Aktenzeichen aus einer Tabelle.

1. Empfängerliste anlegen

Unter Briefe → Empfängerlisten laden Sie eine CSV- oder Excel-Datei hoch. Die erste Zeile ist die Überschriftenzeile — aus „Anrede", „Nachname", „Ort" werden die Platzhalter.

Um die üblichen Stolpersteine kümmert sich Priki und sagt Ihnen, was es angenommen hat: Semikolon statt Komma (so speichert deutsches Excel), Umlaute aus Windows-Dateien, Kommas in Firmennamen, führende Nullen in Postleitzahlen, leere Zeilen am Ende.

2. Platzhalter schreiben

Im Briefeditor unten wählen Sie die Liste. Schreiben Sie dann {{Nachname}} oder {{Ort}} in Anschrift, Betreff, Anrede oder Text.

{{Briefanrede}} ist der wichtigste. Er steht in keiner Spalte, sondern wird gebildet:

Zeile in der ListeIm Brief
Anrede „Frau", Titel „Dr.", Nachname „Müller"Sehr geehrte Frau Dr. Müller,
Anrede „Herr", Nachname „Groß"Sehr geehrter Herr Groß,
Firma, oder kein NachnameSehr geehrte Damen und Herren,

Das r in „geehrter" ist der Fehler, an dem man einen maschinellen Serienbrief erkennt. Aus einem Vornamen schließt Priki nicht auf das Geschlecht — bei „Kim" oder „Andrea" wäre das geraten, und dann lieber die neutrale Form.

3. Prüfen, bevor gedruckt wird

Vor dem Lauf sehen Sie:

4. Erzeugen

„N Briefe erzeugen" macht jeden Brief einzeln als PDF und lädt am Ende ein ZIP-Archiv herunter (01 Müller.pdf, 02 Groß.pdf …). Der Fortschritt läuft mit, Sie können abbrechen — die fertigen Briefe sind dann im Archiv. Was nicht ging, steht danach mit Nummer, Empfänger und Grund da; nach der Korrektur starten Sie den Lauf erneut.

Empfängerlisten sind personenbezogene Daten Sie sind nur für Sie sichtbar, liegen getrennt von anderen Organisationen auf Servern in Deutschland, erscheinen in Ihrem Datenexport und werden beim Löschen vollständig entfernt — ohne Papierkorb.
Vor dem Versand Ein Brief-Entwurf ist von einer KI verfasst. Lesen Sie ihn, prüfen Sie Zahlen und Namen, und geben Sie ihn erst dann heraus. Beim Serienbrief gilt das doppelt: Ein Fehler darin ist nicht einer, sondern so viele, wie die Liste Zeilen hat.